01.04.2014 | Ausgabe 04/2014

Das Aus für den Kopfauslauf

Adobe Premiere Pro

Analoge Videobänder „verzieren“ das Bild bei der Digitalisierung gern mit unsauberen Rändern und einem Störstreifen am unteren Bildrand. Erfahren Sie hier, was Sie dagegen machen können.

Haben Sie schon mal analoge Videobänder digitalisiert? Dann wird Ihnen aufgefallen sein, dass der fertige Film auf DVD gebrannt und am Fernseher angeguckt, saubere Ränder hat. Sieht man sich die Filmdatei jedoch am Rechner an, erscheinen an den Kanten links und rechts unterschiedlich dicke schwarze Balken. Doch das Schlimmste: Am unteren Bildrand wird plötzlich ein hässlicher Störstreifen sichtbar. Der Grund dafür: Bei allen Heimfernsehern werden die Randbereiche abgeschnitten, das ist Bestandteil der Fernsehnorm. Zu Zeiten der Fernsehröhren ließen sich nämlich die Bildausschnitte der Heimfernseher nie exakt ausmitteln. Bei den neueren digitalen Flatscreens wäre
das zwar nicht mehr nötig, aber in HDTV wird es immer noch so gemacht. Übrigens: Der Sucher Ihrer analogen (und digitalen) Videokamera schneidet die Randbereiche ebenfalls ab!


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