01.04.2014 | Ausgabe 04/2014

Zeitlupe & Zeitraffer gekonnt einsetzen

Filmpionieren auf der Spur

Foto: Echino / pixelio.de

Foto: Echino / pixelio.de

Herrscher über die Zeit zu sein, ist von jeher ein großer Menschheitstraum. 1904 ging er in Erfüllung. Ein wenig zumindest, denn damals ersann August Musger seinen „Serienapparat mit Spiegelrad“.

Edler Nachfolger von Musgers Serienapparat ist der neue Camcorder HC-W858 von Panasonic. Mit bis zu 100 B/s kann er in Full-HD aufzeichnen. Wie groß die daraus resultierende Zeitdehnung ausfällt, ist von der Bildfrequenz abhängig, mit der Sie standardmäßig drehen. Bei 25p oder 50i entspricht es einer vierfachen Zeitdehnung und ermöglicht ausgefeilte Bewegungsstudien. Durch einen Trick sind moderate Zeitlupen auch mit anderen Camcordern möglich. Dazu zweckentfremden Sie das Aufnahmeformat 50p oder das eigentlich für den US-Markt gedachte 60p. Nach dem Import ins Schnittprogramm bedürfen diese Clips einer Sonderbehandlung: Noch bevor sie auf der Timeline landen, müssen Sie die Bildfrequenz manuell auf den verwendeten Standard 25p/50i zurücksetzen.


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