01.04.2013 | Ausgabe 04/2013

Licht und Farbe

Grund genug, uns im Mai-Heft mit diesem Thema intensiver zu befassen. Es geht um die Gestaltung mit den beiden wichtigsten Elementen, die einem Filmbild einen starken Ausdruck geben – oder eben nicht. Gestalten ist hier vor allem als aktiver Vorgang zu verstehen. Denn Licht und Farbe nur so zu nehmen, wie man sie vorfindet, würde ihr kreatives Potential verschwenden. So geht es zunächst darum, die Wahrnehmung schulen. Nur so ist es möglich, die Wirkungen von Licht und Farbe im Bild spürbar und damit gestalterisch nutzbar zu machen. In ihren Beiträgen wollen unsere Autoren (siehe unten) Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ein Grundverständnis für Licht und Farbe und ihre Wirkungsgewalt in Bildern vermitteln. Mit diesem Wissen lassen sich die eigenen Filme besser analysieren, und man kann die gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um die Gestaltung nach eigenen Wünschen und Ideen frei zu entwickeln.

Die Variationen, mit Licht und Farbe zu gestalten, Atmosphäre zu schaffen und einen bestimmten Look für den Film zu erzielen, sind beinahe unendlich. Licht kann verzaubern, kann den Blick lenken, kann Lebloses zum Leben erwecken oder Unsichtbares sichtbar machen. Doch es braucht einige Erfahrung, um den Blick dafür zu schärfen und die wichtigsten Techniken zu kennen, bevor man ein „Gestaltungsprofi“ wird. Doch schon die Einhaltung einiger Grundregeln kann das Ergebnis auf Anhieb verbessern. Sie werden es sehen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht
Egin Altenmüller


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