01.07.2013 | Ausgabe 02/2013

Die Fotofilmer kommen

Ratgeber: Kamerakauf

VOR EINIGEN JAHREN fragten sich manche Camcorder-Besitzer, ob die Anschaffung eines digitalen Fotoapparates angesichts der erstaunlichen Fotofähigkeiten der Videokameras noch notwendig sei. Es waren die Zeiten, in denen die Hersteller die Pixelzahlen der Bildwandlerchips weit über das für Video notwendige und sinnvolle Maß hinaus steigerten, um den Camcordern diesen Zusatznutzen zu verschaffen. Inzwischen haben sich die Dinge verkehrt: Brauche ich überhaupt noch einen Camcorder? fragen sich Kaufinteressenten angesichts der dramatisch verbesserten Filmfunktionen der Fotospezialisten. Lange vorbei sind die Tage, in denen diese lediglich kurze Clips mit bescheidener VGA-Auflösung produzierten. Das Handtaschenformat und der günstige Preis der kleinen Fotofilmer tragen wesentlich dazu bei, dass die Verkaufszahlen der Camcorder insgesamt sinken. Ebenso sind die Filmspezialisten in der oberen Amateurliga unter Druck geraten. Hier geht es nicht um Preis- oder Transportfragen, sondern um die gestalterischen Optionen, die sich durch extragroße Sensoren und Wechselobjektive bei DSLR- und Systemkameras dem ambitionierten Videografen bieten...


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