01.07.2013 | Ausgabe 02/2013

Filmbox mit Potenzial

Test: Blackmagic Cinema Camera

DA SICH die Cinema Camera von typischen Videokameras grundlegend unterscheidet, fällt die Betrachtung zunächst schwer. Auf den ersten Blick wirkt sie wie eine günstige Kopie professioneller Kinokameras vom Typ RED oder von ARRI. Allerdings kostet die Blackmagic mit gerade mal 2.900 Euro (ohne Objektiv) nur ein Zehntel ihrer Vorbilder. Die Kamera besticht vor allem durch ihre Schlichtheit. Dieser Minimalismus berührt allerdings auch die externen Schalter, die ansonsten ja gerade einen Profi-Camcorder von einem Consumer-gerät unterscheiden. Der Grund: Bei der Aufnahme lassen sich tatsächlich nur die wirklich relevanten Parameter einstellen. Alles, was sich als Entscheidung auch in die Nachbearbeitung verlegen lässt, soll auch erst dort geschehen – so die Philosophie der kamera, die sich damit gegenüber einer DSLR oder Videokamera gänzlich unterscheidet...


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