01.06.2012 | Ausgabe 06/2012

Das Wohnzimmer als Fundus

Interview

Warum bist Du Kostümbildnerin geworden? 
Ich mag Textilien sehr gerne. Und die Kleidung wird mit einer Bedeutung belegt, sagt etwas aus: Das Oberflächliche, das Bekleiden verliert seine Oberflächlichkeit. Man sagt auch etwas aus, indem man Stücke kombiniert.

Ist da nicht die Gefahr einer Stereotypisierung?
Wenn man es sich einfach macht, schon: Einen Franzosen mit Mützchen und Baguette zu zeigen. Aber wenn man es subtiler angeht... wenn jemand einen ungewöhnlichen Kragen hat, kann das schon was aussagen. Das fällt nur ganz wenigen Zuschauern bewusst auf, die sich mit der Materie auskennen. Aber es wirkt subtil auf jeden...


Newsletter
Ja, ich möchte den Newsletter von videofilmen abonnieren