01.03.2012 | Ausgabe 03/2012

Kamera verboten!

Die Sache mit der Drehgenehmigung

Wenn sich Verbrecher und Polizei im Fernsehkrimi wilde Verfolgungsjagden liefern, tun sie das mit offizieller Geneh­migung. Und zu genehmigen gibt es viel, schließlich werden Straßen gesperrt, Waffen getragen und Verkehrsregeln außer Kraft gesetzt. Zu allem Überfluss belagert ein vielköpfiges Filmteam mit sperrigen Geräten die umliegenden Bür­gersteige und sorgt manchmal schon al­lein dadurch für ein mittleres Verkehrs­chaos. Planen Sie eine ähnlich rasante Szene in Ihrem Amateurspielfilm, ist das zuständige Ordnungsamt Ihr erster An­sprechpartner: Sie benötigen eine »Son­dernutzungsgenehmigung«. Grundsätzlich braucht die jeder, der öffentliche Straßen, Gehwege und Plätze für andere Dinge als den reinen Verkehr nutzen möchte, egal, ob Sie ein Baugerüst aufstellen, ein Straßenfest veranstalten oder eben einen Film drehen möchten. Große Städte wie Köln, Stuttgart oder München, in denen ständig Filmteams unterwegs sind, haben spezielle Dienststellen eingerichtet und...


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