01.02.2012 | Ausgabe 02/2012

Impressionen von unterwegs

Wie filme ich... ein Road Movie

Im Morgengrauen verlasse ich Paris. Einst habe ich hier gewohnt, nun bin ich nur zu Besuch. Vier Tage, zwei Crêpes, ein Konzert, zu Besuch bei Freunden. Ich bin unterwegs. Drei Monate Reise quer durch Deutschland über Belgien nach London und bis ans Ende von Cornwall, Land’s End, liegen hinter mir. Weitere vier vor mir. Im Rucksack Kleider für eine Woche, Zahnbürste und Handcreme, in der Hand­tasche die Kamera. Aufnahmebereit. Doch dieser Reisefilm beginnt nirgends und er wird auch nirgendwo enden. Er ist kein Film einer Reise, er ist ein Film übers Reisen. Er spielt sich auf Bahnhöfen ab, in Schlafwagen, vor Morgencroissants und hinter rauchigem Whisky. Es ist nicht wichtig, wo er spielt, sondern was er zeigt: das Lebensgefühl der Reise...


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