01.11.2009 | Ausgabe 6/2009

Pleiten, Pech und Patzer

Dramaturgie und Technik: Anschlussfehler

Position gewechselt: In zwei aufeinanderfolgenden Szenen haben die Personen ihre Stellung gewechselt. Quelle: Christian Schnalzger

Position gewechselt: In zwei aufeinanderfolgenden Szenen haben die Personen ihre Stellung gewechselt. Quelle: Christian Schnalzger

Man hört sie zuhauf, die Geschichten von den fiesen kleinen Details, die Szenen entweder unverbindbar machen oder Übergänge lächerlich aussehen lassen. Heben Sie Ihre Filme darüber weg – oder spielen Sie damit.

Wenn beim Film vom Anschluss oder auch von Kontinuität die Rede ist, dann ist damit die logische Fortführung von im Bild gezeigten (Detail-) Handlungen wie das Aufknöpfen eines Hemds oder das Leeren eines Glases gemeint. Denn solche Kleinigkeiten gehen in den Wirren und in der Produktionsweise eines Spielfilms schnell unter. Da wird eine Szene aus der ersten Kameraposition so oft gedreht, bis sie »im Kasten« ist. Dann ist Mittagspause. Im günstigsten Fall wird dann nachmittags der Gegenschuss, also die zweite Kameraposition gedreht, vielleicht aber auch erst Tage später.

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