01.03.2009 | Ausgabe 2/2009

Die Rückblende

Ein Filmthema nicht nur für lange Winterabende

Quelle: Privat, Blum

Quelle: Privat, Blum

Auf dem Tisch lag die Einladung zur Goldenen Hochzeit eines Filmfreundes mit dem Zusatz: Aber bitte mit der Videokamera. Was nun? Einfach nur die Feier abfilmen? Unser Autor hatte eine bessere Idee.

Es musste ein anderes Konzept gefunden werden, denn so eine Jubelhochzeit bot Anlass für eine Rückblende auf 50 Jahre Familiengeschichte. Ich erinnerte mich. Vor Jahren habe ich einmal einen wirklich gut gemachten Film von der Verabschiedung eines alten Herrn in den wohlverdienten Ruhestand gesehen. Während die obligatorischen Lobesreden erklangen und das gerührte Gesicht des künftigen Ruheständlers in Großaufnahme erschien, wurden filmische Sequenzen aus seiner aktiven Zeit in der Firma eingeblendet. Als Filmamateur mit Dreherlaubnis hatte er über Jahre genug Material für diese Rückblende angesammelt. Es brauchte in diesem Fall nicht einmal einen Kommentarsprecher. Die Ansprachen waren Text genug und am Ende blendete der Film zurück in den anschließenden Sektempfang mit dem üblichen Small Talk. Damit war die Idee geboren.

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