01.01.2009 | Ausgabe 1/2009

Schaf im Wolfspelz?

Sony HVR-HD1000E

Quelle: Sony/Redaktion

Quelle: Sony/Redaktion

Dass diese Kamera die potentiellen Käuferschichten spalten würde, war bereits im Vorfeld abzusehen. Doch wie schlägt sich der Zwitter zwischen Profi- und Amateurkamera in der Praxis wirklich?

Schon die Ankündigung der Sony HVR-HD1000E schlug hohe Wellen. Ein »echter« Schultercamcorder unter 2.000 Euro von Sony löste so mancherorts nur ungläubiges Kopfschütteln aus. Auch die schon früh bekannten Spezifikationen klangen irgendwie seltsam. Fast baugleich mit der beliebten Consumer-HDV-Kamera HDR-HC7E sollte sie sein, nur eben in ein größeres Gehäuse gesteckt.

Ungewohnte Anmutung. Nun ist die Kamera tatsächlich für ca. 2.000 Euro über die professionelle Vertriebsschiene von Sony lieferbar und erhitzt weiterhin die Gemüter. Nicht zu unrecht. Denn diese Kamera ist wirklich schwer einzuordnen. Schon nach dem Auspacken »fühlt« sich die Kamera irgendwie seltsam an. So viel Kunststoff war man bisher auf der Schulter einfach nicht gewohnt. Selbst die Schulterauflage besteht einfach nur aus 100 Prozent Hartplastik, was nicht gerade zu einem bequemen Arbeitsgefühl beiträgt.

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