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Update: So läuft Panasonics 50p-Modus
Bei ersten Tests mit den neuen Panasonic 3MOS-HD-Camcordern, die neuerdings einen 50p-Progressive-Aufnahmemodus für 50 Vollbilder in Full HD haben, zeiget sich, dass die aktuellen Versionen der gängigen Schnittprodukte offener für den neuen Standard sind als erwartet. Corel Video Studio Pro X3 (Test im nächsten Heft 3/2010) nahm die 50p-Daten klaglos an und konnte sie auch richtig anzeigen. Gleiches gilt für Cyberlink Power Director 8, Premiere Elements 8 und Pinnacle Studio 14. Nur Magix Video deluxe 16 tat sich in unserem Test schwer mit den 50p-Daten. Das Programm nahm das Format zwar an, stand aber immer kurz vor dem Absturz. Projektvorlagen für den 1080/50p-Modus gibt es allerdings noch in keinem Programm. Ein Problem wird damit jedoch nicht kleiner: Die hohe Datenrate von 50p wird die Mehrzahl der installierten PCs wegen der größeren Kodierarbeit außer Gefecht setzen. Mac-Anwender können die Daten ebenfalls mit iMovie oder Final Cut bearbeiten.
Die Abspielbarkeit der 50p-Aufnahmen ist derzeit noch arg eingeschränkt. Natürlich lassen sich die Aufnahmen mit der Kamera selbst wiedergeben und über HDMI auf einem Bildschirm anzeigen. Auch der Windows Media Player (und andere Softwareplayer) können die im 50p-Modus aufgenommenen AVCHD-Daten auf dem PC-Monitor wiedergeben. Erstaunlicherweise gelang es uns mit dem neuesten Blu-ray-Gerät, dem Panasonic-Recorder DMR-BS850 (Test in 3/2010), nicht, die Vollbildaufnahmen abzuspielen. Das Gerät erkannte die Dateien auf der Karte erst gar nicht. Erst die nächste Generation soll das können.
Übrigens: Der 50p-Modus kann an den Kameras manuell zugeschaltet werden. Den bisherigen 50i-Modus gibt es natürlich nach wie vor.


